Jazzgottesdienst

3-4x im Jahr am Sonntagabend in Jakobi...

Jazzmusik, interessante Themen, entspannte Atmosphäre, anschließendes Zusammensein bei Knabberei und einem guten Glas Wein?

Seien Sie herzlich eingeladen zum Jazzgottesdienst in unserer Jakobikirche mit Pastor Michael Hartlieb, Uwe Rehling mit Band sowie dem Jazzgottesdienstteam.

Hier der nächste Termin:

16.09.2018 um 18:00: "Was nun?" 
Alles ist im Fluss - Wie gehen wir mit Veränderungen um?

 

Bild: Wegel

   

Jakobi und der Jazz – Ein Gespräch im Jazz-Gottesdienst-Team

 

Rolf Wohlfahrt: Seit 2008 feiern wir in der Jakobi-Gemeinde jährlich 2-3 Jazz-Gottesdienste am Abend. Uli, du bist eine Frau der ersten Stunde und von Anfang an im Jazz-Gottesdienst-Team dabei. Wir haben diese Gottesdienste gemeinsam mit unserem Kirchenmusiker Uwe Rehling ins Leben gerufen, und inzwischen sind sie aus dem Gemeindeleben gar nicht mehr wegzudenken. Wir haben uns schon oft gefragt, warum das so ist.

Bild: Wegel

Ulrike Born: Für mich ist die Musik eine wichtige Sprache Gottes. Die Vielfalt der musikalischen Stile, die wir in Jakobi erleben und genießen können, spiegelt auch etwas von der Größe und Vielschichtigkeit Gottes, in der er uns begegnet. Ich schätze unsere vielen traditionellen Gottesdienste sehr, besonders dann, wenn wir mit dem Vokalensemble beteiligt sind und das Wort Gottes mit unserem Gesang zum Klingen bringen. Aber es spricht nichts dagegen, auch in unseren Gottesdiensten die Vielfalt unserer musikalischen Arbeit zu präsentieren. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dass Uwe Rehling im Jazz-Gottesdienst von weiteren Profimusikern unterstützt wird, ist für mich ein Qualitätsmerkmal.

Karsten Nettersheim: Das sehe ich natürlich genauso. Mir fällt immer wieder auf, dass wir mit unseren Jazz-Gottesdiensten auch Menschen ansprechen, die sonst eher selten oder gar nicht zum Gottesdienst gehen. Viele Jüngere kommen lieber abends in die Kirche und lassen sich von unseren lebhaften Gottesdiensten mitreißen.

Bild: Wegel

Rolf Wohlfahrt: Ja, das stimmt schon, allerdings möchte ich betonen, dass auch viele treue Gottesdienstbesucher zum Jazz-Gottesdienst kommen und wir gerade von älteren Gemeindegliedern sehr positive Rückmeldungen erhalten. Das ist schon toll, dass zum Jazz-Gottesdienst mehr als sonst Jung und Alt zusammenkommen und wir von den Kindern bis zu den Senioren unsere Gemeinschaft feiern können. Der Jazz-Gottesdienst bindet die Generationen zusammen.

Dr. Detmar Schäfer: Ja, für unsere Familie sind die Jazz-Gottesdienste auch Familiengottesdienste, zu denen wir alle gerne hingehen. Mir persönlich ist aber auch die Vorbereitung der Jazz-Gottesdienste sehr wichtig. Den kreativen Prozess bei der theologischen Auseinandersetzung mit einem Thema, das sind für mich schätzungsweise 90 % eines Gottesdienstes, den bekommt die Gemeinde ja gar nicht mit. Abends nach der Arbeit sitzen wir als Gruppe im Pfarrhaus zusammen, trinken viele, viele Liter Tee und entwickeln dabei unseren je eigenen persönlichen Zugang zur Thematik. Dass wir den dann der Gemeinde vermitteln können, macht mir sehr viel Spaß.

Bild: Wegel

Dr. Wolfgang Wegel: Wir sind ja auch schon darauf angesprochen worden, wo wir unsere Texte im Internet gefunden hätten. Dabei ist für uns völlig klar, dass wir die Predigtteile selbst schreiben. Das ist natürlich viel Arbeit, aber die positiven Reaktionen bestätigen, dass andere unser Anliegen teilen: Wir möchte Neugier wecken für eine Beschäftigung mit biblischen Themen und mit dem christlichen Glauben und die Inhalte in verschiedenen Formen unterhaltsam, dabei aber auch niveauvoll darstellen.

Ulrike Born: Klar, das ist unser Anspruch. Aber das muss überhaupt nicht abgehoben sein. Wir bemühen uns ja schon, die Inhalte ansprechend und verständlich auszudrücken. Wir wollen die Gemeinde mitnehmen in den Gottesdienstprozess. Mir ist auch schon gesagt worden, dass die Jazz-Gottesdienste von manch einem besser verstanden werden.

Bild: Nettersheim

Karsten Nettersheim: Vielleicht liegt das daran, dass wir ernsthaft arbeiten, aber uns selbst nicht zu ernst nehmen. Humor gehört für mich dazu, und ich denke, man kann das eine oder andere leichter hören, wenn es nicht mit dem drohenden Zeigefinger, sondern mit einem Augenzwinkern vermittelt wird.

Dr. Wolfgang Wegel: Ja, mit Humor können manche Dinge leichter transportiert werden, aber Humor ist natürlich kein Selbstzweck. Wir müssen nicht krampfhaft witzig sein, das liegt uns gar nicht. Mit unseren Themen, die wir auf den Plakaten im ganzen Dorf ankündigen, wollen wir ja auch nicht provozieren, sondern zum Nachdenken anregen und Interesse wecken.

Bild: Wegel

Dr. Detmar Schäfer: Na, das ist uns ja gelungen, Interesse zu wecken, inzwischen auch schon über die Gemeinde- und Stadtgrenzen hinaus. Es ist natürlich eine Ehre und eine Auszeichnung unseres bisherigen Wirkens, dass wir mit unserem Jazz-Gottesdienst wiederholt beim Festival der Philosophie von Stadt und Universität Hannover mitwirken durften.

 

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Andreas Brummer

Pastor Andreas Brummer

Tel.:

Uwe Rehling

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